"Discover your potential" - Lifestyle Modifikation - LebensstilÄnderung - Coaching

"Das ist schon immer so gewesen!?"
Von Besitzstandswahrern mit großem Gepäck zum Burn Out.

Von Opferkultur, Handlungsmut und Kreativität.

Von fixen Ideen, bedauerlichen Annahmen und ungünstigen Haltungen in einer Wettbewerbsgesellschaft und in unseren Gehirnen, die uns (fehl)leiten.



Prof. Dr. Gerald Hüther beschreibt beim Entrepreneurship Summit 2012, wie man seine eigenen Potenziale entfaltet und veranschaulicht so sehr gut den aktuellen Stand der Hirnforschung. In seiner Keynote beschreibt Prof. Hüther wie wichtig Begeisterung für die Entfaltung von Potenzialen ist. 



      Prof. Gerald Hüther - "Discover your potential" - Entrepreneurship Summit 2012 in Berlin 

 

 

Lifestyle-Modifikation / lifestyle modification


LifestyleCoaching




Christina Trautmann, Systemischer Coach, MediAtorin, Mediation, Coaching, Sensorium AG, Familienrecht, Gewaltprävention, Lifestyle Modifikation

Burnout bei Kindern - Durchgeplant und ausgebrannt - Alle mal runterkommen







Schon den Englischkurs für die Kinder in den Sommerferien gebucht? Über den Unterschied zwischen Förderung und Überforderung. Und die Schwierigkeit, den Nachwuchs einfach mal in Ruhe zu lassen. 









Bea weiß nicht, wie sie das alles noch schaffen soll. "Ich kann nicht mehr!", sagte die 14-Jährige ihrem Psychiater. Ständig ist sie müde und traurig. Nichts schmeckt ihr mehr, und jede Kleinigkeit strengt sie an. "Bea ist immer eine gute Schülerin gewesen", erzählen die Eltern. "Jetzt quält sie sich nur noch." Nicht einmal ihre Freundinnen will sie noch sehen.
Für ihren Psychiater Michael Schulte-Markwort gehört Bea zu den "Burnout-Kids". Der Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat ein Buch über das Phänomen geschrieben. Seit etwa fünf Jahren stellt er bei jungen Patienten immer öfter fest, dass sie wie Bea unter ständiger Erschöpfung leiden. "Burnout ist bei unseren Kindern angekommen", folgert er.
"Burnout-Kids" ist ein reißerischer Titel, das gibt auch Schulte-Markwort zu. Noch dazu existiert die Diagnose "Burnout" eigentlich nicht. Psychiater nutzen den Begriff nur gern, weil Patienten ihn lieber hören als die Depression, die sich hinter dem Ausgebranntsein verbirgt.

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Christina Trautmann, Systemischer Coach, MediAtorin, Mediation, Coaching, Sensorium AG, Familienrecht, Gewaltprävention

Wann und in welchen Fällen ist eine Mediation wirklich sinnvoll?



„SIE HÖREN VON MEINEM   
              ANWALT!“ IST 
DIE ERWACHSENEN VERSION VON

 „DAS SAG ICH MEINER MAMA!“   




Mediation = "Vermittlung"  -  als eine Möglichkeit, Konflikte friedlich zu lösen, hat eine lange

Tradition, in unterschiedlichen Kulturen und sozialen Zusammenhängen. Mediation ist kein Hokus Pokus und hat auch nichts mit Esoterik zu tun 



Mediation in dem Sinne, wie sie heute verstanden wird, wurde Anfang der siebziger Jahre in den USA entwickelt.

Anwälte begannen, Alternativen zum Rechtsstreit zu entwickeln. Im Jahr 1973 wurde erstmals auch von den Gerichten neue Wege beschritten. Dort wurde den Eltern die Möglichkeit gegeben, eigenverantwortlich eine Lösung für ihren Konflikt zu finden. Da dieses Experiment eine sehr hohe Erfolgsquote aufwies, gingen 1976 die Gerichte in Los Angeles und San Francisco dazu über, alle streitigen Sorge- und Besuchsrechtssachen an die "Conciliation Courts" zu überweisen.

In den letzten Jahren taucht das Stichwort Mediation auch bei uns immer häufiger auf, sowohl in der öffentlichen Diskussion, als auch in Fachzeitschriften und Literatur. Es bewegt sich viel. In Österreich und der Schweiz ist man da jedoch schon weiter.






Was bedeutet Mediation?



Was Mediation überhaupt ist, ihre Zielsetzung, ihre Möglichkeiten, ist vielen unklar.

In der Mediation geht es um kostengünstige und rechtsverbindliche Möglichkeiten, eigene dauerhafte Lösungen zwischen den Konfliktparteien zu finden.

Mediation ist ein außergerichtliches Konfliktbearbeitungsverfahren, in dem die Konfliktpartner mit Unterstützung eines Mediators gemeinsame, aufeinander bezogene Entscheidungen treffen.

Am Ende steht dann im Erfolgsfall ein (rechtsverbindlicher) Vertrag zwischen den beiden Parteien.

In Deutschland nahm man erst Anfang der 80er Jahre von Mediation überhaupt Notiz.





Im Jahr 1991 bot der Deutsche Familiengerichtstag eine Arbeitsgruppe zur Mediation an. Das Cochemer Modell ist ein seit Anfang der 90er Jahren bestehendes Arbeitsmodell eines Arbeitskreises des Cochemer Familiengerichts.. Im Jahr 1992 wurde der erste große Zusammenschluß von Mediatoren, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation gegründet. Auch in anderen Bereichen in Wirtschaft und Arbeitswelt setzte sich Mediation unter Fachleuten immer mehr durch.

Das in Niedersachsen 2002 begonnene Projekt „Gerichtsnahe Mediation“ ist in seiner Größenordnung bundesweit einmalig.

2004 trat das Östereichische Zivilrechts-Mediations-Gestz in Kraft, in Hessen startet ein Mediationsprojekt an den Verwaltungsgerichten.In Brüssel entwickelt die Eu-Kommission im gleichen Jahr den Verhaltens-Kodex für Mediation (European Code of Conduct for mediators) und die Projektgruppe Mediation an den Berliner Gerichten wird eingerichtet mit dem Ziel, an den Berliner Zivilgerichten Mediationsverfahren zur Entlastung der Gerichte durchzuführen. Nach Österreich in 2004 gibt es in Deutschland seit 2012 ein Mediatorengesetz








Verfahrensweise einer Mediation



Es geht bei der Mediation nicht um "Ansprüche", die man mit der Macht des Gesetzes durchsetzen will, sondern um möglichst optimale Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten bei dem Versuch, den Konflikt einvernehmlich zu lösen.

Das Denken in Interessen statt Positionen wird bei der Mediation mit verschiedenen Prinzipien verbunden, die es den Parteien ermöglichen, die Bearbeitung des Konflikts selbst in der Hand zu behalten und nicht an Dritte (z.B. Anwälte, Richter) abzugeben


Das Mediationsprozess ist immer ein mehrstufiger Prozeß. 

     1) Aushandeln des Mediationsvertrags als Grundlage für das weitere Vorgehen
2) Erarbeitung der Themenbereiche, Bestandsaufnahme
3) Bearbeitung der Konfliktfelder
4) Einigung, Abschluß einer Vereinbarung
5) Juristische Gestaltung, Beendigung des Prozesses









Ist ein Mediationsverfahren auch für mich interessant?



Häufig ist die MediAtion in familiären und betrieblichen Konfliktsituationen die einzige Alternative zum gerichtlichen Rechtsweg, welcher zeitlich und finanziell höhere Risiken in sich birgt.

Es handelt sich um eine Methode der Konfliktbearbeitung. Mediation ist konstruktive Konfliktlösung mit Hilfe einer neutralen, dritten Person, bei der es keine Verlierer gibt und die streitenden Parteien im konstruktiven Gespräch nur gewinnen können. Es geht um Einsicht und nicht um Rechthaberei.
Der Erfolg einer Mediation liegt bei über 90% !



Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Konfliktpartner fähig sind, die für sie akzeptable Lösung gemeinsam zu finden.Dazu brauchen die meisten Menschen in Konfliktsituationen Unterstützung in der Person eines Mediators, einer Mediatorin. Sie übernehmen diese Aufgabe - ohne dabei Vorschläge zu machen, Verurteilungen auszusprechen oder Partei zu ergreifen.
Mediation ist keine Schlichtung ! (Außer Arbitration) 
 

Ein Mediator hat auch keine Lösungen parat, sondern sorgt in einen transparent strukturierten, moderierten Ablauf für die Erarbeitung einer langfristig tragfähigen Lösung des Konfliktes, an dessen Ende eine rechtsverbindliche Vereinbarung stehen kann.

Die Einsatzmöglichkeiten eines Mediationsverfahres sind vielfältig.







In welchen Fällen ist eine Mediation geeignet?
 




Familien Mediation

Streitigkeiten innerhalb des Familienverbandes durch einschneidende Ereignisse und Veränderungen, Tod eines Angehörigen, Umzug/Auszug, berufliche/private Neuorientierung…



 


Scheidungs/Trennungs Mediation

Regelungen zu Unterhalts- und Sorgerechtsfragen, Aufteilung des Vermögens und der Alterssicherung, Lösung von weiteren Trennungskonflikten, im besonderen Hinblick auf vorhandene Kinder…
 





Nachbarschafts Mediation  
Lösung bei Auseinandersetzungen und schwelenden Konflikten in der Nachbarschaft und in Wohnungs-/Hauseigentümergemeinschaften, Mietstreitigkeiten…
 





Erbschafts Mediation  
Erarbeitung eines einvernehmlichen Konzeptes bei strittigen oder ungeklärten Erbschaftsverhältnissen…
 





Wirtschafts Mediation  
Teamkonflikte, Installation eines Konfliktmanagements, Umstrukturierungskonflikte in Unternehmen, Tarifstreitigkeiten, Unternehmensnachfolgekonflikte, Fusionen, Gesellschafter und Managementkonflikte, Probleme in Familienunternehmen, Konkurrenz- Geschäftspartner- und Wettbewerbsstreitigkeiten, Störungen der Kunden/Lieferantenbeziehungen…
 





Mediation im öffentlichen Bereich  
An- und Umsiedlung, Bauverfahren, Rekultivierungsverfahren, Raumordnungs-/ Umweltverträglichkeitsverfahren, öffentlichkeitsbeteiligte Genehmigungs- und Umstrukturierungsverfahren, Straßenbau/Brückenbau, andere verkehrspolitische Verfahren…
 





Schul Mediation  
Ausbildung von Schülern zu Konfliktlotsen, Klärung des sozialen Klimas der Schule, Gewaltprävention, Lösung von Konflikten im Lehrer- und Schülerbereich…
 





Gerichts Mediation   
Bundesweite Modell- und Pilotprojekte laufen erfolgreich und sind auf die Konflikte beschränkt, die sich bereits vor Gericht befinden.
 





Täter-Opfer-Ausgleich  
Schadenswiedergutmachung/Regulierung…





Shuttle Mediation

Bei der Shuttle-Mediation handelt es sich um eine Sonderform der Mediation, auch Pendelmediation genannt. Die Parteien treffen sich nicht gleichzeitig mit dem Mediator am selben Ort,sondern der Mediator pendelt zwischen den Konfliktparteien führt mit den Konfliktparteien vertrauliche Einzelgespräche.
Die Shuttle-Mediation ist dadurch auch bei hochstrittigen Parteien einsetzbar.

Ein bekanntes erfolgreiches Beispiel einer Shuttle-Mediation ist die von  Jimmy Carter 1978 in Camp David geführte Verhandlung im  Ägyptisch-Israelischen Konflikt. Jimmy Carter ist zwischen Anwar as-Sadat (Ägypten) und Menachem Begin (Israel) hin und her pendelte und erreichte am Ende ein Abkommen zwischen den Staaten.
Die Shuttle-Mediation ist als Konfliktlösungsmethode sehr wirksam und effizient, da auch Technik (Telefon, Email, Skype u.a.) eingesetzt werden kann 



Die Erfolgsquote einer Mediation liegt bei über 90%

 
                                        
                                       
© Christina Trautmann
Christina Trautmann, Systemischer Coach, MediAtorin, Mediation, Coaching, Sensorium AG, Familienrecht, Gewaltprävention      

Einsame Spitze - Top-Manager am Limit




Die höchste Suizid-und Suizidversuchsrate liegt bei Medizinern und Managern, ebenso das Risiko  kardiovaskuläre Erkrankungen (Herz/Kreislauf System) und Depressionen zu erleiden.






Burn-out und Suizide von Managern, Mitarbeitern und Hochleistungssportlern, gehören mittlerweile zum Alltag und sind mit einer ausgewogenen work-life-balance und lifestyle-modification zu verhindern.


Sie haben den Gipfel des Erfolgs in der Geschäftswelt erreicht, gelten als die Verkörperung der Macht: Topmanager. Auch privat müssen sie sich immer beweisen, dass sie die Härtesten, die Mutigsten, die Vitalsten sind. Meister im Gewinnen.
Deutschlands Topmanager sprechen erstmals öffentlich darüber, was sie antreibt und wann sie sich getrieben fühlen. Sie gestehen, dass es sehr einsam an der Spitze eines Unternehmens sein kann, dass die Gestaltungsfreiheit abnimmt, dafür die Erwartungen übermäßig wachsen.

Psychogramm einer wichtigen gesellschaftlichen Gruppe

Die sonst der Öffentlichkeit gegenüber distanzierte Managementelite wagt sich in dieser Dokumentation vorsichtig aus der sicheren Blase, in der sie sich sonst nur mit Gleichgesinnten austauscht. Der Film zeichnet ein Psychogramm einer wichtigen gesellschaftlichen Gruppe anhand von ausgewählten Fällen: der Managerin, die sich in einer männlich geprägten Konzernstruktur behaupten muss und scheitert, des Unternehmers (und dessen Tochter) und des Vorstands, der sich plötzlich in der psychiatrischen Klinik wiederfindet, weil er seine eigentlichen Bedürfnisse übersehen hat und die Last der Verantwortung zu groß wurde. QuelleNDR




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Christina Trautmann, Coaching für Schmerzpatienten, Systemischer Coach, MediAtorin, Mediation, Coaching, Sensorium AG 

Sorgerecht: Mama + Papa = Feinde




Eine Liebe geht zu Ende, der Streit um den Sohn beginnt. Ein Fall, wie er zu Tausenden vor den Familiengerichten landet. Anschuldigungen stehen im Raum, Experten sagen aus. Schließlich verliert ein Junge seine Mutter. Ist das gutes Recht? 


An einem Wintermorgen dieses Jahres steigt Tanja Krüger* die Stufen zu einem bayerischen Oberlandesgericht hinauf. An ihre Brust hat sie einen Aktenordner gedrückt, wie einen Schild. Als könnte Papier sie schützen vor dem, was auf sie zukommt. Vor den Fragen des Richters. Den verbalen Angriffen der Anwälte. Vor der Gegenseite. In ein paar Minuten wird die Verhandlung beginnen. Es ist nicht ihre erste, Tanja Krüger kämpft schon lange. Obwohl sie weiß, dass sie am Ende verlieren wird – so oder so. 

Tanja Krüger kämpft um das Kind, das sie vor acht Jahren geboren hat und von dem sie heute nicht einmal genau weiß, wie es aussieht. Monate ist es her, dass sie zuletzt ein Foto ihres Sohnes zu Gesicht bekam, drei Jahre, dass sie ihn das letzte Mal bei sich zu Hause hatte. Sie hat das Sorgerecht verloren. Ein deutsches Gericht wollte es so. 

Der Fall von Tanja Krüger ist einer von Zigtausenden Sorgerechtsfällen, die jedes Jahr verhandelt werden. In ihm offenbart sich, was an vielen deutschen Familiengerichten immer noch grundsätzlich falsch läuft. Tanja Krügers Geschichte zeigt, dass vermeintliche Fachleute nicht immer Fachwissen haben. Dass Anwälte mitunter als Kriegstreiber agieren. Sie zeigt, wie ein ganzes System vorgibt, zum Wohle des Kindes zu handeln, und dem Kind dabei den größtmöglichen Schaden zufügt. 

Sie zeigt auch, wie schnell es passieren kann, dass einer Mutter oder einem Vater das eigene Kind Monate, sogar Jahre vorenthalten wird. 

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Krieg ums Kind - Wenn Eltern Betreuung brauchen


 

Fast jede 2. Ehe in Deutschland wird geschieden. Im Jahr 2014 lebten in Deutschland 134.803 minderjährige Scheidungskinder.
Die Gesamtzahl der Trennungskinder ist nicht statistisch erfasst. 
Mit der entgültigen Entscheidung zu Trennung oder Scheidung lassen sich Eltern oftmals viele Jahre Zeit. Die Begründung dafür liegt in erster Linie bei den gemeinsamen Kindern. Danach folgen Ängste um den finanziellen "Abstieg" und Verlust des "sozialen Status".




Fraglich ist, warum manche Elternteile, die sich für eine Trennung mit Kindern entschieden haben, sich dann anschließend einen erbitterten gerichtlichen Kleinkrieg um die Kinder liefern?

Die vollzogene Realität schmerzt und bringt häufig mit Wut und Enttäuschung zutage, was jahrelang unter dem Deckel der Fassade "heile Familie" gehalten wurde. Viele Eltern berichten, dass das Hinauszögern einer Trennung mit "Rücksicht" auf die Kinder, keinen Sinn gemacht hat. Die Annahme, ältere Kinder würden die Trennung der Eltern "besser wegstecken", ist leider ein Trugschluss. Auch die betroffenen Kinder merken frühzeitig, dass in der Beziehung der Eltern etwas nicht stimmt, können es aber nicht zuordnen und fühlen sich jahrelang schuldig und als auslösender Faktor. D.h. oftmals versuchen Kinder schon in den vorangegangenen Jahren vor dieser Entscheidung als Friedensstifter zu fungieren, ohne sich dessen bewußt zu sein. Dies ist natürlich nicht Aufgabe eines Kindes. 

Beim Wegbrechen von Vertrautem und Gewohnheiten benötigen Eltern und insbesondere vorhandene Kinder, Sicherheiten und keinesfalls Loyalitätskonflikte und weitere Trennungsszenarien von Vater, Mutter oder beiden.
Die größte Sicherheit für Kinder ist, "Papa und Mama kümmern sich beide weiterhin um mich!"

 
Die meisten Elternteile regeln die anstehenden Dinge, wie gemeinsame Sorge, Aufenthaltsmodalitäten minderjähriger Kinder und Unterhalt einvernehmlich und eigenverantwortlich. Oftmals mit Hilfe einer Mediation . 

 
In einem Mediationsprozess ist auch ausreichend Platz für Emotionen und ungeklärte Verletzungen und Kränkungen in einem diskreten Rahmen, der in einem Gerichtsverfahren mit einer Vielzahl familienfremder Beteiligter, keine Beachtung findet.


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WDR - Krieg ums Kind - Wenn Eltern Betreuung brauchen

 



Christina Trautmann, Systemischer Coach, MediAtorin, Mediation, Coaching, Sensorium AG, Familienrecht, Gewaltprävention   
 

Psychokardiologie - Lifestyle-Modifikation / lifestyle modification



Der Zusammenhang zwischen Herz und Seele ist seit Jahrtausenden ein faszinierender Gegenstand des Denkens und Forschens der Menschen. Schon immer haben Menschen den Zusammenhang zwischen spezifischen Emotionen wie Angst, Wut, Ärger und Hass oder auch Freude, Liebe und Trauer gespürt. 




Unser Herzschlag verändert sich so spürbar, dass es keinem Menschen entgehen kann und unser Herz ist dadurch sicher auch ein psychisch sehr hoch besetztes Organ unseres psychischen Apparates.
Nicht zufällig wird es in vielen Kulturen als der Sitz der Seele angesehen

(vgl. „Das Herz – der Sitz der Seele“, Vortrag im Rahmen des Studium Generale der Universität Mainz)
(Institut für Psychokardiologie)


Psychokardiologie ist eine Spezialdisziplin der Humanmedizin, die sich mit dem wechselseitigen Zusammenhang zwischen psychischen Faktoren und Herzerkrankungen befasst. Sie beschreibt also die Wechselwirkung zwischen Herz und Psyche, die Schnittstelle zwischen Psychosomatik und Kardiologie.[1]


Neuere epidemiologische Studien belegen, dass unabhängig von den bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen ein Zusammenhang zwischen bestimmten psychischen Erkrankungen einerseits und bestimmten Erkrankungen des Herzens besteht.
  1. So haben an Depressionen erkrankte Menschen im Vergleich zu psychisch Gesunden mit ansonsten gleichem kardiovaskulärem Risikoprofil ein erheblich erhöhtes Risiko, an Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit, KHK) oder auch an einem Herzinfarkt zu erkranken. Auch haben Depressionen einen negativen Einfluss auf den Verlauf bereits bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass ein chronisch erhöhtes Anspannungsniveau bei Männern einen Risikofaktor für das Auftreten einer bestimmten Herzrhythmusstörung (Vorhofflimmern) darstellt. Angsterkrankungen erhöhen bei Männern und Frauen die Sterblichkeit insgesamt. Erste biologische Erklärungsmodelle für diese Befunde liegen vor und beziehen sich auf veränderte Hormonspiegel bei psychischen Erkrankungen (vor allem das Cortisol und das Noradrenalin betreffend); daneben ist aber auch klar, dass depressive Menschen sich weniger um ihre Herzgesundheit kümmern können als psychisch Gesunde.
    Daraus folgt, dass Depressionen und Angsterkrankungen auch als Risikofaktor für Herzerkrankungen wie z. B. die KHK behandelt werden. Speziell die koronare Herzkrankheit hat in Verbindung mit einer Depression mehr denn je als eine psychosomatische Erkrankung zu gelten, also als eine Krankheit, in der psychische und körperliche Faktoren in der Entstehung und im Verlauf zusammen spielen.


    Inhaltsverzeichnis

    Therapie

    Dies hat Konsequenzen für die Therapie. So sind beispielsweise im Gesamtbehandlungsplan von Patienten mit koronarer Herzkrankheit und depressiver Störung unter psychokardiologischer Perspektive folgende Punkte zu berücksichtigen:


    • die Erhebung der Krankheitsgeschichte muss die Befragung nach psychischen Problemen einschließen,
    • ein aktueller psychischer Befund ist zu erheben,
    • psychoedukative Maßnahmen, d. h. Information der Betroffenen zu den psychisch relevanten Faktoren,
    • Training in Stressbewältigung, Aktivierung von psychischen Schutzfaktoren, psychologische Aspekte der Gewichtsreduktion u.v.m.,
    • die Optimierung der medikamentösen Behandlung schließt im gegebenen Fall auch eine antidepressive Medikation ein,
    • Ernährungsberatung (z. B. hinsichtlich der Fette),
    • Sporttherapie (ggf. mit Monitorüberwachung) mit ausführlicher Information über optimale Trainingsbelastungen, Erlernen eines Ausdauersports,
    • Gewichtsreduktion
    • Optimierung der Blutdruck- und ggf. Blutzuckereinstellung,
    • physikalische Therapie einschließlich Krankengymnastik,
    • Einzelfallangepasstes Entspannungstraining (Auswahl aus einer Vielzahl von Methoden möglich),
    • je nach Indikation Einzel- oder Gruppenpsychotherapie.
    •  
    Ein solcher Gesamtbehandlungsplan kann entweder ambulant oder im Rahmen einer stationären Behandlung, z. B. einer kardiologischen Anschlussheilbehandlung, etabliert werden. Am besten kann aus bisherigem Forschungsstand eine Therapie wirken, die aus der Kooperation zwischen Kardiologe, Hausarzt und Psychotherapeuten besteht. Es ist sehr wichtig, dass diese Kooperation funktioniert, da sich körperliche und psychische Faktoren gegenseitig beeinflussen können. Somit wäre eine einseitige Behandlung nicht zielorientiert.[2]

    Stationäre Behandlung

    Herzerkrankungen und begleitende körperliche Symptome und psychische Beeinträchtigungen können so stark ausgeprägt sein, dass ambulante Behandlungen nicht ausreichen oder nicht regelmäßig aufgesucht werden können. „Eine in schweren oder akuten Fällen notwendige stationäre psychokardiologische Behandlung wird in Deutschland bislang nur kaum angeboten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Universitätsmedizin Göttingen. Im Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen wurde 2009 eine der ersten psychokardiologischen Stationen in Deutschland eingerichtet.[3]

    Siehe auch

    Weblinks

    Einzelnachweise


  2. http://www.novego.de/wissen/herz-angst-und-depression/herz-angst-und-depression

  3. http://www.novego.de/wissen/herz-angst-und-depression/wechselwirkungen-von-herz-angst-und-depression

  4. Herz und Seele ganzheitlich behandeln Presseinformation der Universitätsmedizin Göttingen, 17. Dezember 2009.  Quelle Wikipedia  u.a.




Lifestyle-Modifikation / lifestyle modification 


 
 

Lifestyle-Modifikation beinhaltet, langfristig einen gesundheitsschädlichen Lebensstil zu verändern. 
Das betrifft in der Regel die Ernährungsgewohnheiten, Psychohygiene (Sorge für die Erhaltung der seelischen Gesundheit) und/oder körperliche Aktivität und dazu die Aufrechterhaltung des neuen Verhaltens.  

 






Lifestyle Modifikation findet in der Medizin und als Coaching - Disziplin Anwendung, um eine Reihe von Krankheiten mit zu behandeln und primärpräventiv vorzubeugen. 

Sehr gute Resultate werden auch in der Sekundärprävention, d.h. nach dem eingetretenen Ereignis wie Krebs, Depression, kardio - und cerebrovaskulären Erkrankungen wie Schlaganfall, beim Metabolischen Syndrom, chronischem Schmerz, Diabetes und Adipositas erzielt.

Eine Vielzahl von Studien belegt, eine Lifestyle-Modifikation stellt eine wirkungsvolle und motivierende ergänzende Therapieoption dar. Bei Hypertonie und Schmerz spielt ein gutes Stressmanagement eine grosse Rolle. Medikamentöse Therapie reicht oft nicht aus.
Hingegen kann durch Veränderungen der physischen und psychischen Lebenseinstellung bei Erkrankungen wie Typ 2-Diabetes, chronischem Schmerz und dem metabolischem Syndrom, der Medikamentenkonsum erfreulicherweise reduziert, oft komplett abgesetzt und somit Folgeerkrankungen vermieden oder hinausgezögert werden.

Gute Aussichten 

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© Christina Trautmann
Christina Trautmann, Systemischer Coach, MediAtorin, Mediation, Coaching, Sensorium AG, Familienrecht, Gewaltprävention